Rahmenprogramm

Samstag, 6. Oktober 2007, 17.30 – ca. 20.30 Uhr

Eröffnung (Grosser Festsaal) und
Begrüssungscocktail (Ausstellung Halle 3)

Nach den Grussworten des Tagungspräsidenten und der Präsidenten der vier organisierenden Gesellschaften erwartet Sie ein Gastreferat von Herrn Dr. rer. pol. Benedikt Weibel aus Bern.

Für die musikalische Gestaltung der Sitzung zeichnet das Ensemble I Salonisti aus Bern verantwortlich.

Anschliessend findet in der Industrieausstellung ein Begrüssungscocktail statt, zu dem alle Teilnehmer, Begleitpersonen und Aussteller ganz herzlich eingeladen sind.

Weitere Informationen siehe "Eröffnung".

 

Samstag, 6. Oktober 2007, 21.00 – ca. 24.00 Uhr

Jazz-Konzert (Sudhaus)

Das Sudhaus (www.sudhaus.ch) ist die ehemalige Warteck-Bierbrauerei in Basel, die nun als Konzert- und Theaterlokal vielseitige Verwendung findet.

Auf der Bühne präsentieren sich Angehörige und Freunde von Mitgliedern der schweizerischen Fachgesellschaften für Hämatologie und Onkologie, kurz Laien – aber Laien mit Format!

Preis pro Person: € 6.–

Copyright by: Sudhaus Warteck pp


The FEYDAY Trio
Christian Fey (Sohn des Tagungspräsidenten), piano, Manuel Pasquinelli (Sohn einer Internistin in der gynäkologischen Onkologie am Inselspital Bern), drums, und Florian Keller (onkologisch unbelastet), bass, spielen seit ihrer gemeinsamen Schulzeit am Berner Gymnasium Neufeld im Trio. Wenn er gerade nicht Klavier spielt, beschäftigt sich Christian als stud. iur. an der Universität Bern.
Manuel und Florian haben sich für ein Musikstudium an der Jazzschule Bern entschieden. Vielleicht werden The FEYDAYs in Basel Ihre FEYVOURITEs!?

 

Annina Fey und Lucia Herrmann
Lucia Herrmann hat anamnestisch bereits DGHO/ÖGHO/ SGMO-Erfahrung. Sie steppte im Rahmenprogramm der gemeinsamen Jahrestagung 2003 in Basel, damals unter dem Präsidium ihres Vaters Prof. Richard Herrmann, dem Onkologen der Basler Fakultät. Als Schweizermeisterin 2002 für Stepptanz in der Kategorie «Duo Junioren» hat Lucia diverse Auftritte in der Schweiz und in Chicago hinter sich. Wenn sie nicht steppt, studiert sie an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte. Neu ist nun ihre Partnerschaft mit Annina Fey. Annina ist stud. iur. in spe an der Universität Fribourg und Tochter des Tagungspräsidenten 2007. Sie steppt seit einigen Jahren in der Stepptanzschule «bounce» in Bern. An der Schweizermeisterschaft 2007 im Stepptanz erzielte sie in der Kategorie Damen SOLO Elite den 3. Rang (Bronze). Im Sommer 2007 verfeinert sie nach ihrer Matura («Abitur») ihre Stepptechnik am Broadway in New York – das Resultat werden wir in Basel sehen können.

 

Bülach Hospital Ramblers
Die Mitglieder der Bülach Hospital Ramblers stammen mehrheitlich aus dem Regionalspital Bülach, dem Dr. Jürg Nadig, Präsident der SGMO, angehört.

Die Bandmitglieder:
Brantschen Paul Baritonsaxophon  
(Anwalt in eigener Praxis, Schaffhausen)
Bühler Bruno* Schlagzeug  
(Maler im Technischen Dienst am Spital Bülach)
Cesal Jiri Altosaxophon  
(Masch. Ing. Firma Wiegand, Bülach)
Pampaluchi Reto* Tenorsaxophon  
(Internist in eigener Praxis, Winterthur)
Rothenberger Jürg* Piano, Vocals  
(Leitender Arzt Anästhesie am Spital Bülach)
Vögelin Hans-Peter* Klarinette  
(Leitender Arzt, Kardiologie am Spital Bülach)
Zuber Jean-Claude Kontrabass, E-Bass  
(Plast. Chirurgie, Belegarzt am Spital Bülach)

(* Gründungsmitglieder)

Die Band wurde 1997 spontan für ein Personalfest des Spitals Bülach zusammengestellt. Aufgrund dieses gelungenen Auftritts spielte die Band weiter, und sie wurde im Verlaufe der nächsten Jahre mit einem neuen Bassisten und Altosaxophonisten besetzt sowie ergänzt durch ein Baritonsaxophon. Eine professionelle Begleitung durch einen Musiklehrer, Beat Mani (Klarinette und Saxophon) bildet seither die Grundlage für die musikalische Entwicklung und die Qualitätssicherung (dieses Wort haben Sie bestimmt schon mal gehört, oder?) der Bülach Hospital Ramblers. Das musikalische Spektrum liegt im Bereich von Pop, Rock, Swing und Blues; es umfasst viele bekannte Stücke, zumeist Arrangements, die Beat Mani eigens für die Band zusammenstellt.
Die Bülach Hospital Ramblers treten vor allem privat auf, am jährlichen Personalfest und an offiziellen Anlässen des Spitals Bülach, so auch an seiner 100-Jahr-Feier.

Sonntag, 7. Oktober 2007, 19.30 Uhr

Konzert der Camerata Bern (Münstersaal Basel)
Das Konzert der renommierten Camerata Bern
(www.cameratabern.ch) verspricht, ein Höhepunkt unseres kulturellen Programms zu werden. Gegründet 1963 als kleine, flexible Formation, die ohne Dirigenten konzertiert, hat sich die Camerata Bern zu einem weltweit anerkannten Kammerorchester entwickelt. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit, ihrer Stilsicherheit und Virtuosität, und ihrer Begeisterungsfähigkeit gilt sie als eines der führenden Kammerorchester Europas. Unser Konzert findet im Münstersaal statt, einem historischen Saal des Bischofshofs in Basel. Das Programm wurde gemeinsam von der Camerata Bern und dem Tagungspräsidenten geplant. In thematischem Bezug zur Tagung präsentiert es Musik aus den drei Ländern unserer Fachgesellschaften, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Felix Mendelssohns Streicher-Oktett op. 20, ein genialer Wurf des 16-jährigen, eröffnet den Abend schwungvoll. Die ungewöhnliche Besetzung umfasst im Grunde genommen zwei Streichquartette. Zusammen mit der nah verwandten Sommernachtstraum-Ouvertüre op. 21 wird das Oktett als Höhepunkt seines frühen Schaffens angesehen.

Othmar Schoeck, dessen 50. Todestag ins Jahr 2007 fällt, ist der bedeutendste Komponist der Deutschschweiz im 20. Jahrhundert. Er hat ein umfangreiches Werk hinterlassen. Unter dem Titel «Sommernacht» schrieb er ein stimmungsvolles Streicherstück op. 58, «ein pastorales Intermezzo», inspiriert durch ein Gedicht eines der wichtigsten Schweizer Dichter, Gottfried Keller, der wie Schoeck in Zürich lebte. Das Gedicht wird im Konzert vom Tagungspräsidenten vorgetragen.

Arthur Honegger, auf der Schweizer 20-Franken Banknote abgebildet, repräsentiert die französisch-sprachige Schweiz.
Obwohl er zur Zeit seines aktiven Wirkens lange in Frankreich lebte, unter anderem als Mitglied des «Groupe des Six» im Verbund mit Komponisten wie Darius Milhaud und Francis Poulenc, verleugnete er seine Schweizer Wurzeln nie. Seine 2. Symphonie für Streichorchester und Trompete (1941) stellt sich als klanglich differenziertes Stück dar, dessen musikalisches Gewand durch eine Trompete im letzten Satz eindrücklich angereichert wird.

Schliesslich Mozarts Krönungskonzert, das Klavierkonzert D-Dur KV 537 als Krönung unseres Programms. Der junge Schweizer Pianist Oliver Schnyder (www.oliverschnyder.com) spielt es zusammen mit der Camerata Bern in der vielleicht überraschenden Besetzung für Klavier und Streichorchester ohne Bläser. Mozart selber hat im Autograph des Werkes die Möglichkeit einer kammerkonzertanten Aufführung vorgegeben, indem er Bläser und Pauken als ad libitum notierte. Tatsächlich nehmen die Bläser im Gegensatz zu anderen Klavierkonzerten Mozarts im Krönungskonzert keine solistische Rolle ein, und die Klavier-Streicherfassung verspricht ein neues Hörerlebnis eines vertrauten Werks.

Preis pro Person: € 25.–